JEDE STILLE HÖRT IRGENDWANN AUF

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Über

am grenzgang:

zwischen wahnsinn und realität. der drahtseilakt. am grenzgang kannst du beide welten sehen, aber nur wenn du exakt in der mitte stehst. eine schritt zu weit in die richtung des abgrundes... und... der drahtseilakt endet.
für immer.

present:

schnappschüsse. unzensierte gedanken. dokumentation der gegenwart, die irgendwann wieder vergangenheit sein wird. information ohne hintergrund. ich habe keine lust, zu erklären, warum irgendetwas irgendwie ist. ich weiß es ja selbst nicht. ich weiß genauso wenig wie du, leser. ich will nicht vergessen. ich versuche so offen wie möglich zu sein. das ist ziemlich schwierig, denn stets fühle ich mich vom imaginären leser "verfolgt", ständig überlege ich, "was würde xy jetzt über diesen gedanken/diese meinung/diese formulierung sagen?" ich bin heillos-pathetisch. ich übertreibe gern, ich weiß. schön wäre es, wäre das leben wirklich ein roman.

past:

ich erinnere mich an... so vieles. ich kann es kaum abstellen. alles erinnert mich an irgendetwas. ich lebe im ständigen déjà-vu. oder so irgendwo zwischen gestern und heute. ist das normal? ich weiß es nicht. düfte, orte, das wetter, licht oder dunkelheit, personen, die natur... alles versetzt mich in die vergangenheit, so, als ob sie stofflich, greifbar wäre. was würde ich geben, diese bilder in meinem kopf vollends weitergeben zu können. sie an eine wand projezieren zu können, wie einen film, aber versetzt mit... ...gefühl. ich fürchte, zu schreiben reicht nicht aus. vielleicht findet sich irgendjemand wieder, in dem, was ich er-lebt habe...? ich bin mir sicher, in irgendeiner sphäre wiederholt sich die vergangenheit immer und immer wieder. und hätten wir ein ticket in diese sphäre, könnten wir uns selbst beobachten, bei fehlern und großen taten, beim lieben und loslassen, beim leben und sterben.

annäherung:

"aufstehen, hinausgehen und mit roter farbe auf eine steinerne mauer sprühen: JEDE STILLE HÖRT IRGENDWANN AUF"
(in anlehnung an hans-curt flemming)

dreamtime:

die welt meiner träume soll nun auch teil des verwirrspiels sein. hin und wieder wage ich das experiment: der traum wird wirklichkeit und die wirklichkeit zum traum. ich glaube nicht an vulgäre traumdeutungen. jedoch... die archetypen, meine ganz persönlichen symbole, helden, verlierer, die mutter, die verführerin, der spassverderber, die richterin...... sie alle zeigen mir meine welt oft klarer als sie mir ist.
finde mit mir jene formel, die es uns erleichtert, zu übersetzen!

darker part:

ich habe damals diesen song geschrieben... "still you are the owner of that darker part of me". das hört sich heute für mich an, wie schlechter gothic-kitsch. so meinte ich es jedoch nicht. jemand, den ich mit meinem "darker part" in verbindung bringe, sieht nicht etwa schlechte, eben "dunkle" seiten von mir. gemeint ist eine person, mit der ich in einer sphäre existieren kann (meist imaginär, d.h. ohne anwesenheit der person), die schützend wirkt, so wie die nacht beispielsweise. denn, wenn ich allein bin, fern von den einflüssen des tages, die mit peinlichkeiten verhindern, mit ängsten unterbinden was die nacht an intensität hervorbringen könnte, bin ich mehr ICH, als ich es -bei lichte betrachtet- jemals sein könnte.
nun also, lies mit mir die ungeschriebenen briefe, die unausgesprochenen sätze, liebes- und hasserklärungen... derived from the zone where all birds refuse to fly. erschrecke dich jedoch nicht: bei nacht sind alle katzen grau, doch am tage......

 

Ich mag diese...

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