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status quo

Gerade dann, wenn etwas nach meinen Vorstellungen gelaufen ist, merke ich, wie ich meilenweit von meinen Wünschen entfernt bin - nicht von deren Erfüllung, sondern von ihren Inhalten selbst (denn nicht Befriedigung war es, die mich oft am Leben hielt, sondern die Ausgestaltung meiner Wunschwelten und meiner Ziele, man könnte auch sagen: das Träumen.)
Ich kann mich noch lebendig an Zeiten erinnern, in denen mir fast jegliches Gefühl fehlte. Dieser Zustand ist vorbei, doch weiterhin passiert es, dass ein Gefühl mir unversehens abbricht, gleich einem scheuen Reh, welches sich beim kleinsten Geräusch in die Büsche schlägt.

Ich versuche nachzuspüren, was es ist, dass diesen Keil zwischen mich und meine Intuition geschoben hat. Die Kröte auf meiner Quelle, sozusagen. Dabei wird mir eines klar: es gibt nur eine wirkliche Traumatisierung, der viele andere folgten. Alles, was zuvor geschehen ist, mag schlimm sein, verhaltensstörend, aber es hat mir nicht das Genick gebrochen.
Ich bin scheinbar sehr schwer davon zu überzeugen, dass mein Weg so oder so zu irgendeinem turning point geführt hätte. Vielleicht ist das auch mein ewiger Hemmschuh: ich glaube immer noch, ich hätte unbeschadet davonkommen können. Ohne den Grössenwahn jemals aufzugeben. Ohne jemals einen Fehler zuzugeben...
15.4.12 00:46
 
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