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push and pull

was könnte ich alles sein. was könnte ich alles tun.
diese fragen verdienen noch kein fragezeichen, sie sind noch viel zu sehr dahingedacht, nicht ausartikuliert und ambivalenzgetränkt.
hier lebe ich im "ich-könnte-leben" - bedauern zulassen ist noch viel zu schwierig.

aber es brennt mir doch unter den fingernägeln, er will hinaus, der freiheitsdrang. irgendwo trotzt es doch noch und wieder in mir, das kann es doch nicht sein, ich kann mich doch nicht verstecken! was ist denn mit ihr, die gestrahlt hat?
wer
zum
teufel
hat
gesagt
dass
ich
sie
mehr
vertrauen
darf?
so will ich nicht leben. ich will mich nicht bestrafen müssen, schon gar nicht für all das, was jahre her ist. irgendwann wird es so lange her sein, dass es längst nicht mehr wahr ist, was will ich dann machen? weiterleben mit all den aussparungen und lügen, dissoziationen und nischen, in denen ich mich trotzig verstecke.
warum dieses repetieren der immer-und-immer-wieder schlechten, angsteinflößenden erinnerungen? ja, ich war eingesperrt, ich habe keine luft bekommen, ich stolperte unsicheren ganges, ja, ich hatte todesangst, ja, ich habe meine würde zeitweise verloren (denn streben nach würde kommt einem lächerlich vor, wenn man nur versucht, zu überleben) - aber was ist denn der grund gewesen für alle diese angst und all diese beklemmung, wenn die nicht die schuldgefühle, die mir völlig sinnfrei eingetrichtert wurden.
ich habe alle aussagen darüber, dass ich gut bin, dass ich fähig bin, dass ich keinen grund habe, mich zu verstecken beharrlich überhört. und hier sitze ich nun in meinem selbstgemachten gefängnis und kann es nicht fassen. ich kann es nicht fassen.
ich
kann
es
nicht
fassen!

es ist unheimlich schwierig zu beschreiben, dieses gefühl. ich imaginiere diese früheren selbst-versionen und fange an mich gut zu fühlen, bin dankbar für die wiederkehrende erinnerung daran, dass ich gestrahlt habe. und dann wird der positive eindruck getrübt, erst nur ein wenig und später immer mehr, ich sehe mich abstürzen - warum? weil ein jedes glückliches selbstbild unmittelbar damit verknüpft zu sein scheint, meiner freiheit beraubt zu werden, schuldig geworden zu sein, über die stränge geschlagen zu haben und letztlich mit unaushaltbarem bereuen zurückgeblieben zu sein. an diesem punkt bin ich bisher stecken geblieben: da siehst du, habe ich mir gesagt, es ist sinnlos, sich gut zu fühlen. und es war auch nicht echt, es war süchtig, übertrieben, gehetzt.
aber stimmt das?
für eine aufzählung der schönen momente ist mir der atem ausgegangen. so bin ich nun mal.
nächstes mal.
25.9.13 13:49
 
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